Mineralölvertrieb Irrgang & Schneider

Unser Notdienst ist auch am Wochenende telefonisch erreichbar – Tel. 09081/8704-0

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Anschrift:

Irrgang & Schneider Fritz-Hopf-Str. 8 86720 Nördlingen

Telefon:

09081 / 87 04 - 0

E-Mail:

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Aktuelle Themen

23.

Dez. 2021

CO2-Abgabe

Ab 2022 erhöht sich die CO2-Abgabe von 25 €/to auf 30 €/to. Auf den Heizölpreis wirkt sich das mit knapp 2 Cent pro Liter aus.

20.

Dez. 2021

E-Fuels

Die Erderwärmung soll auf 1,5 Grad reduziert werden. Ziel einer nachhaltigen Zukunft auf dem Energiemarkt ist deshalb der weitgehende Verzicht auf fossile Brennstoffe. Die Dekarbonisierung wird mit aller politischer Macht gewollt. Es ist jedoch ein wenig blauäugig, alleine auf landeseigenen Strom aus Solar- und Windenergie zu setzen. Wir werden erneuerbare Energie importieren müssen.  Die Politik muss sich zu technologieoffenem Wettbewerb bei der Energiewende verpflichten. Ca. 20 Millionen Menschen wärmen ihre Wohnung oder Haus mit Heizöl. Synthetische E-Fuels können im Wärmemarkt die CO 2 –  Bilanz verbessern und fossile Brennstoffe ersetzen ohne technische Anpassung der Heizungsanlage. E-Fuels erlauben es, grünen Strom aus sonnen- und windreichen Regionen der Welt in flüssiger Form zu speichern und zu uns zu transportieren.

Der flüssige Brennstoff Heizöl bleibt auf Jahre und die E-Fuels in der Zukunft eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung. Und sie müssen an Ihrer Heizungstechnik nichts ändern. Eine Modernisierung Ihrer Anlage empfehlen wir aber in jedem Fall, um auch problemlos und unter Vermeidung verschärfter Auflagen ab 2026 Heizöl beziehen zu können.

18.

Nov. 2021

Preissituation Ölmarkt

Der Ölmarkt stand im Jahr 2020 im Zeichen der Covid-19 Viruspandemie. Die Welt rutschte deshalb im Laufe des Jahres in eine schwere Rezession ab. Durch die eingebrochene Nachfrage waren die Förderländer gezwungen, ihre Förderleistung drastisch zu reduzieren. Sie zeigten sich auch Anfang des Jahres 2021 noch nicht bereit, die Ölproduktion zu erhöhen. Die Weltwirtschaft erholte sich aber im zweiten Quartal und die Nachfrage nach Öl nahm wieder deutlich zu. Die OPEC und andere Förderländer blieben jedoch bei einer zurückhaltenden Mengenstrategie. Erst ab Juli einigten sich die OPEC-Plus-Gruppe in kleinen Schritten, den Ölausstoß zu erhöhen. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führte zu den drastischen Ölpreissteigerungen. Der Rohölpreis für die Sorte Brent (Nordseeöl) überstieg Anfang November den Preis von 80 USD pro Barrel (159 Liter). Ein solches Niveau hatten wir zuletzt Ende 2018. Neben der weltweit starken Nachfrage, der noch bestehenden Fördereinschränkungen, der Angebotsausfälle in Mexico, sind auch geringe Bestände und die Frachtensituation ursächlich dafür, dass die Verbraucher tiefer in die Tasche für Heizöl, Diesel und Benzin greifen müssen. Der Markt kennt aber nicht nur den Aufwärtstrend, was die Jahre 2019 und 2020 belegen. Da lagen z.B. die Heizölnotierungen deutlich unter denen des Jahres 2018.

 

18.

Nov. 2021

Widerrufsrecht

Das Widerrufsrecht beim Heizöleinkauf für Verbraucher findet ab sofort keine Anwendung mehr. Die Grundlage hierfür bildet der § 32g Abs. 2 Nr. 8 BGB. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Gesetzesänderung verabschiedet. Die bisherige Kaufrücktrittsregelung war für die Heizölhändler einseitig ein Nachteil und ein Fehler. Um dem Kunden die Preisgarantie zum Zeitpunkt der Lieferung zu gewährleisten, muss der Heizölhändler ebenfalls zu tagesaktuellen Preisen einkaufen, um den Verkaufspreis abzusichern, da auch dieser nicht weiß, welches Preisniveau zum Zeitpunkt der Lieferung besteht.